Prof. a. d. William Dean Brewer
William Dean Brewer kam 1970 mit einem Postdoc-Stipendium an die FU, war ab 1971 als Assistenzprofessor, schloss 1975 seine Habilitation für Experimentalphysik am FB Physik ab und war 1977-2008 Universitätsprofessor am FB Physik.
William Brewer, Botanischer Garten Berlin, Juli 2010
Bildquelle: Prof. J.G. Lu (USC, Los Angeles, CA/USA)
Was ist Ihnen aus Ihrer Zeit an der Freien Universität besonders in Erinnerung geblieben?
Die frühen Jahre 1970-1989 in Berlin-West, das alte Institut in der Boltzmannstr. 20, der Grundkurs Physik, damals ein links-orientierter, experimenteller Einführungskurs, viele Studierende und Doktoranden, der Aufbau des Tieftemperatur-Labors. Außerdem meine Forschungsaufenthalte in Orsay und Grenoble, Frankreich, an der Stanford University in den USA, und in Leuven, Belgien.
Später folgten Kollaborationen mit dem Helmholtz-Institut Berlin, IBM in Yorktown Heights, USA, National Bureau of Standards/National Institute of Standards and Technology, USA, University of California, Berkeley, CERN (NICOLE u. ASPIC-Kollaborationen), Centro Brasileiro de Pesquisas Físicas (CBPF) und Universidade de São Paulo, Brazil, Inter-University Centre Indore, Indien, Karlsuniversität Prag, Katholieke Universiteit Leuven. Aufnahme einer Forschungsgruppe aus dem ehemaligen Institut für Elektronenphysik der Akademie der Wissenschaften der DDR. Tätigkeit bei der Physikalischen Gesellschaft zu Berlin, Kooperation mit der Physikalisch Technischen Bundesanstalt Berlin.
Was ist das Wichtigste, das Sie hier gelernt haben?
Bescheiden zu bleiben, aber offen für alles Neue.
Welchen Tipp würden Sie Ihrem jüngeren Ich heute geben?
Nicht zu vieles auf einmal anfangen – sich intensiver auf das Vorhandene konzentrieren.

